Friedrich Schindler
Andere Texte aus Kiez und Kneipe

Ich habe unter dem Autorenkürzel "fs" vom 2005 bis 2008
für Kiez und Kneipe geschrieben.
Hier ein paar Texte, die mir gut gefallen:


Schön grün im Hof
Juli 2008

»Schön ist was anderes«, denkt der Wanderer, wenn er durch die Baerwaldstraße kommt. Doch Gemach! Manchmal lohnt ein kleiner Blick in die Höfe, und was es da zu sehen gibt, ist oft erstaunlich. Nehmen wir als Beispiel das Haus Nummer 54, richtig, vorn drin ist die Kneipe »Zum Alten Kameraden« mit Wirtin Uschi Tesche, die nicht nur seit über vier Jahrzehnten Bier ausschänkt - im Nebenberuf ist sie eine begabte Amateur-Gartenarchitektin.
Im letzten Herbst waren in ihrem Hof fünf Bäume gefällt worden, weil sie »kaputt« waren, wie sie sagt. Die Koniferen waren braun statt grün, es gab einfach nicht genug Licht für so viel Botanik.
Nach der Fällung der Bäume war es im Hof zwar schön hell - aber auch ziemlich leer. Da schritt Uschi zur Tat, kaufte Pflanzen, besorgte Töpfe und was es sonst noch alles braucht, um aus einem Hinterhof einen Garten zu machen. Sie hatte sich schon früher mit dem Hof befasst, aber seit die Bäume weg waren, gab es viel mehr zu tun, und durch das viele Licht macht das einfach mehr Spaß. Und bestärkt wurde sie bei ihrer Arbeit natürlich auch durch die Freude der Nachbarn daran.
Im März pflanzte sie Primeln, Stiefmütterchen, was ihr bald zu eintönig erschien, und legte nach: Fleißiges Lieschen, Geranien, Studentenblumen und Begonien kamen dazu, Betunien und Eispflanzen hinterher - und als dann die Rhododendren blühten, hatte sie ihr Ziel erreicht.
Wer ordentlich gearbeitet hat, soll auch ordentlich feiern, und so nutzt Uschi ihren schönen Hinterhofgarten zum Grillen mit den Nachbarn und guten Freunden, und dazu werden oft ein oder zwei Bierchen getrunken. 
Feiern ist die eine Sache, die andere ist für Uschi die wunderbare Ruhe, die sie nach Feierabend und am Wochenende, wenn die Kneipe zu ist, hier hinten hat. Schöner Ausgleich für den Stress, den so ein Laden manchmal macht. Dann wird ausgeruht, oder geplaudert, wenn ein Nachbar seinen Kopf durch die Hoftür steckt.
Natürlich braucht ein solcher Garten auch ein gewisses Reglement, schließlich können da nicht so viel Fahrräder herumstehen (schon gar keine Fahrradleichen, wie sie in vielen Kreuzberger Höfen herumstehen), und Mülltonnen sind nun einmal häßlich, aber nicht unsichtbar zu machen - aber auch dafür wurden Lösungen gefunden, mit denen alle leben können.
Uschi hat etwas sehr Schönes geschaffen, das ist bewundernswert, und zwar nicht nur in der Kreuzberger Baerwaldstraße.


 
Winter am Wassertor
Januar 2008
Dieser Text erschien als Friedrich Schindler, allerdings nicht bei 
"Unsere Gegenwart" sondern im redaktionellen Teil

Nein, das war kein Traum. Hab mich mehrmals gezwickt, deshalb weiß ich das. Ich bin unterwegs mit dem Rad, es sind etwa 35 Grad unter Null und ich umkreise den Wassertorplatz ohne Ziel, ohne Absicht. Die Kälte brennt mir im Gesicht und die Handschuhe taugen nichts.  Keine Ahnung, warum ich sowas mache, ich bin nämlich mörderisch erkältet. Heute Nacht komm ich vor Husten wieder nicht in den Schlaf.
Erkelenzdamm. Ganz früher war da unten der »Kühle Grund«. Später hieß das »Emerald Isle« und war ein irischer Pub. Jetzt steht »Murray's« über der Tür, und das hört sich auch sehr irisch an.
Ich steige also ab, sperre mein Rad an einen benachbarten Jägerzaun und steige hinab.
Wohlige Wärme greift nach mir, ich setze mich an den Tresen, bestelle eins von diesen großen, schwarzen Bieren mit Sahnehäubchen und höre der Musik zu - es spielt nämlich eine Band, sie heißt »Midnight Court« und macht traditionelle irische Musik. Zwei Jungs, einer Gitarre und Geige, der andere an verschiedenen Instrumenten, darunter Mundharmonika, Flöte,  Bodhran. Ein dritter Mann trinkt sich noch warm, er sitzt hinter mir an der Bar. Indes bemerkt die Barfrau, dass ich diese schreckliche Erkältung habe und macht mir ungefragt einen Hot Whiskey. Einen so guten hab ich seit 25 Jahren nicht getrunken, als ich in einem schrecklichen B&B am schrecklichen Bahnhof des schrecklichen Kaffs Limerick gelandet war. Wunderbar! Ich komme mit dem dritten Musiker ins Gespräch, er heißt Noel und spielt Akkordeon. Er interessiert sich sehr für die kleine Luftpumpe, die ich mit den Handschuhen auf den Tresen gelegt habe. Ich sage: Das ist meine alte Pumpe, aber ich habe sie seit Jahren nicht gespielt. Noel schlägt vor, ein paar Löcher reinzumachen, vielleicht gäbe sie eine ganz gute Tin Whistle. Dann geht er auf die Bühne und zeigt was er kann. Und ob er kann! Mir ist so schön warm. Barfrau Nicole will mir noch einen zweiten Hot Whiskey machen, aber ich bin schon gesund, spontan geheilt durch so viel nette Leute, so schöne Musik und überhaupt!


 
Kleine Schritte und ein großer Spagat
Über die Städtepartnerschaft Kreuzberg - San Rafael del Sur in Nicaragua
November 2007

Zu Besuch im Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg 36. Hier sitzt der »Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg/San Rafael del Sur«. Als im Juli 1979 die sandinistische Revolution in Nicaragua siegte, waren viele der heutigen Aktivisten  noch nicht geboren, erzählt Erich Köpp, seit 18 Jahren im Verein dabei, und freut sich über soviel politisches Engagement auch jüngerer Leute.  Der Verein hat die Aufgabe, die Städtepartnerschaft praktisch umzusetzen und das tut er seit 1986, als die Kreuzberger Bezirksverordnetenversammlung  ihr mit den Stimmen von SPD und Alternativer Liste zustimmte und mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelte.
Der Verein hat heute 135 Mitglieder, und zehn bis 15 ehrenamtliche Aktive treffen sich jeden Donnerstag, die konkreten Vorhaben in San Rafael zu besprechen und umzusetzen.
San Rafael del Sur ist ein Landkreis an der Pazifikküste des kleinen zentralamerikanischen Landes. Er hat etwa die Größe des früheren Westberlins und 49.000 Menschen leben dort. Industrie gibt es fast gar nicht, etwas Tourismus, es ist eine arme Gegend, in der sich die Großfamilien mit Landwirtschaft  zur eigenen Existenzsicherung durchschlagen.
Der Landkreis bekommt kaum Geld aus der Hauptstadt Managua, und so sind es Initiativen wie die Städtepartnerschaft, die die Lebensbedingungen verbessern helfen. Schwerpunkte der Arbeit liegen bei einer guten Trinkwasserversorgung, dem Schul- und Krankenhausbau, der Verbesserung des Bildungs- und Gesundheitswesens, Stärkung der Landwirtschaft, Armutsbekämpfung und der Durchsetzung von Menschenrechten.
Kreuzbergs Mann vor Ort ist Franz Thoma, der zusammen mit der nicaraguanischen Nichtregierungsorganisation CEDRU (Zentrum für ländliche Entwicklung) die Vorhaben in die Tat umsetzt. Erreicht wurde eine ganze Menge; inzwischen haben die meisten Menschen Zugang zu frischem Wasser, Strom fließt noch nicht überall, aber Schulen gibt es in fast jedem Ort. Die Arbeit hat sich gelohnt, und die Gesamtsumme von bisher über 4 Millionen Euro ist gut und transparent angelegt. Zu tun ist noch mehr als genug, aktuell gibt es eine Maßnahme zur Ernährungssicherung für Frauen und Kinder, und auch in der Landwirtschaft ist noch viel zu verbessern. So läuft ein Programm, das den Bauern helfen soll, von ihrer Monokultur aus Bohnen und Mais abzukommen, Bodenverbesserung wird  ohne teuren Dünger betrieben. Da die Bauern keine Chance auf einen Bankkredit haben, bekommen sie, wenn sie wollen, sechs weibliche Schafe und einen Bock »gestellt«. Nach zwei Jahren ist das eine kleine Herde von 30 Tieren. Die sieben ältesten Tiere werden zurückgegeben und die Familie kann mit ihrer eigenen Herde nun tun, was sie will - weiter vergrößern, verkaufen oder schlicht aufessen. Manchmal ist leider all das für die Katz, wenn wie Anfang September der Hurrikan »Felix« kommt und alles mitnimmt.
Die Städtepartnerschaft gilt auf Bezirksebene und darüber hinaus als anerkannte Institution, die parteilichen Kämpfe um sie sind Geschichte. Inzwischen ist es guter Brauch, dass einmal pro Legislaturperiode der/die Bürgermeister/in in den Landkreis reist, der Bezirk beteiligt sich an der Finanzierung, oder jüngst durch tatkräftige Hilfe bei der Einrichtung einer ABM-Stelle. Geld für die Vorhaben bekommt der Verein auch vom Senat, vom zuständigen Bundesministerium und von der EU - und natürlich von den Vereinsmitgliedern, die die ehrenamtliche Arbeit von Vorstand und Aktiven tragen - seinem wichtigsten Kapital.


 
Kafka im Brauhaus
November 2007

Vielleicht wird eine gute Idee zur Institution: Das Bierfest Anfang Oktober im Brauhaus Südstern an der Hasenheide war ein schöner Erfolg. Wirt Helmut Kurschat hatte die Idee, die Freude am Getränk zu verbinden mit Kultur, Spiel und Spaß. Selbstverständlich gab es zu Beginn einen zünftigen Anstich und Freibier, beim Bierquiz wurde so manches Rätsel um Hopfen und Malz gelöst, und selbstgeschriebene Texte zum Bier wurden gelesen. Auch die kleine Brauerei konnte unter Führung von Braumeister Thor-sten Schoppe besichtigt werden.
Fast schon kühn war die Idee, das Bierfest mit Theater ausklingen zu lassen, noch dazu mit etwas so Merkwürdigem wie »Ein Bericht an eine Akademie« von Franz Kafka. Der Berliner Schauspieler Guido Schmitt hatte sich den Text vorgenommen und heraus kam eine Vorstellung von gespenstischer Anmut und grotesker Finesse.
Ein Affe berichtet einer Akademie über seine Fortschritte bei der Menschwerdung. Er ist gut vorangekommen, seine Sprache unterscheidet sich nicht von der seines Vorbilds. Die Körperhaltung lässt noch zu wünschen übrig, auch die nach innen gedrehten Hände lassen seine Herkunft ahnen. 
Der Menschen-Affe stammt von der Goldküste, von wo aus er in wochenlanger Reise auf einem Schiff nach Hamburg verbracht wird. Dies geschieht im Auftrag der Firma Carl Hagenbeck, in deren Zoo er ausgestellt werden soll. Die Alternative Varieté kennt er damals noch nicht, und überhaupt sind seine Sorgen zunächst andere, denn auf der Schiffsreise treiben die Seeleute allerhand Schabernack mit ihm. Folter ist das richtige Wort, und sie zwingen ihn zum Trinken und bringen ihm üble Tricks bei. Er nimmt es ihnen nicht übel, wie es scheint.
Das Trinken ist ihm als Gewohnheit geblieben, er klettert mit der Flasche am Kopf auf einem kathederähnlichen Gestell herum, das ihm der Käfig ist, den er doch jederzeit verlassen kann.  »Freiheit« wähle er nicht, sagt der Affe, er wähle den »Ausweg«.
Guido Schmitt hat auf der Bühne im Brauhaus gezeigt, das gutes Theater auch auf einem Bierfest möglich ist.


 
Schindlers Hirn wieder da?
Sensationeller Fund erschüttert die Fachwelt
Mai 2006

Bei Ausgrabungen im südfinnischen Hyvinkää ist Ende April wahrscheinlich das seit längerem abgängige Gehirn des bekannten Kreuzberger Naturbeobachters Friedrich Schindler gefunden worden. Der bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung in Helsinki anwesende Ethnologe und Hirnforscher Seppo Kyrvilä zeigte sich erstaunt über den guten Zustand des Funds und bemerkte vor der Presse: "Kaum zu glauben, dass Schindler so lange ohne ausgekommen ist. Wenn es denn sein Hirn ist..."

Erste Bilder des Funds in Finnland: Das Hirn des Genies?

Schindler selbst wollte sich vor der Presse nicht äußern. Erst spät nachts soll er zu Freunden gesagt haben: "Hirn - ich habe ein Hirn!?"
Die Fachwelt reagiert erstaunt und verwirrt auf den Fund, Diskussionen über die Echtheit des Schindlerschen Hirns dauern allerdings noch an.


 
Kreuzberger Nächte, also wirklich
Februar 2006

Eigentlich wollte ich zu einem Konzert. »Klasse Gitarren-Rock« von »Gunnary« stand auf dem Programm und ich hatte mir extraleichte Schuhe angezogen, um schön mit dem Fuß wippen zu können.
Ich sitze an der Bar und irgendjemand spricht was von einer privaten Geburtstagsparty mit Musik von einer selbst mitgebrachten Band, die - wie ich  später erfahre - »Fucking Star Club Band« oder so heißt und eine Musik macht, auf die ich gleich zu sprechen kommen werde. Das Anno füllt sich mit Leuten, die die üblichen Schüsseln voll Nudelsalat dabei haben, und die Band, nur mit Gitarren und vielleicht Mitte 20, drei Jungs, also für Simon & Garfunkel zuviel und für die Beatles zuwenig, fängt an. Wir hören viel von den frühen Liverpoolern und Buddy Holly und denken, dass die Vokalharmonien noch zu üben wären. Dann ist der erste Set rum und ich weiß nicht, wie es zu dem unglaublichen Strip kommen kann, der plötzlich auf der Tanzfläche läuft. Strip im Anno. Ich meine das ernst: Zwei Menschen, Mann und Frau, ziehen sich aus. Ganz nackt. Verführerisch tanzend zur Pausenmusik. Vielleicht eine Art Ständchen für das Geburtstagskind, aber wer das war, habe ich den ganzen Abend über nicht rausbekommen. Herzlichen Glückwunsch!


 
Knöpfe im Herzen
Zu Besuch in einem kleinen Paradies
September 2005

Die Zossener Straße wird nach Norden hin immer leerer. Gehen wir aber oben an der Bergmann los, pulsiert um uns das Leben, Sushi-Bar und Bäcker, Blumen und Schuhe, Mode und Schmuck, das "Schmale Handtuch" für den schnellen Durst und Ecke Gneisenau werden wir von Optiker und Fotoladen gern bedient. Dann springt die Ampel auf grün und die Straße ändert ihr Gesicht. Da ist das "Mai Thai" für Schnellesser und gegenüber eine Spielhalle, wo früher die Reinigung war, damals noch mit merkwürdig schöner schwarzweißgekachelter Fünfzigerjahrefassade. Unser Auge schweift zur riesengroßen Heiligkreuz-Kirche ganz hinten und kaum etwas anderes fesselt den Blick.
Wäre da nicht Knopf Paul. Paul Knopf, der in echt bestimmt irgendwie anders heißt, macht seit den 1970-ern in Knöpfen, als er bei einer Ladenauflösung an den Grundstock seines heutigen Imperiums kam; damals noch mit anderen Sachen und Freund Fränzchen unterwegs auf dem legendären Flohmarkt an Charlottenburgs Klausenerplatz und später auf all den anderen. Dann fiel die Entscheidung für die Knöpfe, erst in einem Laden nebst Keller in der Schöneberger Leberstraße, anschließend und seit 1987 in der Zossener 10. Von seinen kleinen Lieblingen drängeln sich inzwischen rund 1.500.000 Stück auf Regalen und in Schränken bis hoch unter die Decke, in Schachteln, die draußen stolz einen Musterknopf zeigen. Sie kommen aus aller Welt oder von um die Ecke, Paul handelt, tauscht und sammelt, er stellt sie selbst her in der kleinen Werkstatt hinten im Laden. Sie sind rot, grün, gelb und blau, manche schwarzweiß, fast alle haben Löcher, zwei drei vier oder unten die Öse. Sie sind rund oder nicht, aus Horn oder Holz, aus Stahl oder Glas (wenn sie nicht aus polierter Kokusnuss sind), manche sind hundert Jahre alt und es sind einfach unfassbar viele, weit mehr als im Nähkästchen meiner Mutter. Fragen Sie Paul, wenn Sie Ihre Knöpfe neu beziehen lassen wollen, dringend einen Modellknopf brauchen oder Schreibmaschinentastenknöpfe für Ihr Paletot suchen: bittesehr! Oder wollen Sie beim Knopfkauf etwas für die Natur tun? Dann schauen Sie sich Pauls Pflaumenkernknöpfe an - für die hat er sogar einen Umweltpreis bekommen. 

Paul und seine Knöpfe beeindrucken außerdem durch einen fast unheimlichen Ordnungssinn - lange suchen kommt hier nicht vor und wohin sollte das auch führen. In den Laden kommen Sammler und Knopfnarren, Künstler und Könner, alte  Freunde und einfach Leute, denen Knopf fünf vom Mantel sprang und das macht keinen guten Eindruck. Paul hat immer das passende Stück, denn knopflos bleibt hier kein Mensch. - Was Sammler allerdings in den Laden treibt, ist schwer zu verstehen. Das ist doch wie Wasser sammeln und auf den Ozean schauen. 
Paul macht nicht nur in Knöpfen; sein Laden ist voll kleiner Dinge, die man vielleicht braucht oder ganz dringend - Kurzwaren natürlich, Nieten, Schnallen, Ösen, Nadel und Faden (schließlich will man seinen neuen Knopf irgendwann annähen), Plastikherzchen und anderen Schnickschnack; da gibt es Metallanhänger aus den 30-er Jahren mit dem Kreuz der Christen und die Modellautos sind von Schuco. Eins von der Nürnberger Feuerwehr war auch dabei. Hätte ich nicht so strenge Selbstdisziplin geübt, würde ich da noch immer auf dem Boden herumkriechen und täuschend echt den Sound des tonnenschweren Diesels zum Kreisen des Autos üben. Eine junge Frau, die gerade ein besonders schönes Stück in der Posamentenabteilung ergattert hatte, sah mich an als wäre meine ganze Welt ein stählerner Käfig. - Übrigens habe ich selbst hier in jungen Jahren ein Paar Perlmuttermanschettenknöpfe gefunden, und die sind heute noch schön. Bei Paul ist es schön.
Schön ist auch ein Besuch auf Pauls Internetseite mit ihrer kleinen Kulturgeschichte des Knopfes und vielen guten Ideen: www.paulknopf.de

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